Eine Frage der Perspektive
- Madeleine Lang
- 16. Nov. 2022
- 2 Min. Lesezeit

Was ist ein hartes Leben? Es gibt unendlich viele Menschen auf diesem Planeten, die arm sind. So arm, dass sie sich fragen, wo ihre nächste Mahlzeit herkommen wird. Manche sitzen auf der Straße und betteln dafür, manche stehen in Footlines an der Tafel an und manche haben nicht einmal diese Option. Weil es niemanden in ihrer Umgebung gibt, den sie anbetteln könnten.
Ihnen gegenüber stehen Superreiche, die aus Spaß Champagnerflaschen, die tausende von Dollars oder Euros kosten, mit einem Degen köpfen, um dann aufgrund dieser Öffnungsweise, die Hälfte der kostbaren Flüssigkeit im Strandboden versickern zu lassen.
Einfach so. Weil sie es können. Die Probleme dieser Menschen sind im Gegensatz zu den Problemen der Armen quasi nicht existent.
Ich habe Menschen getroffen, die arm waren und trotzdem ihr Essen mit mir teilen wollten. Sie waren freundlich, lachten mit mir und wirkten glücklich mit dem wenigen, das sie hatten.
Ich habe Menschen kennengelernt, die gefühlt nur damit beschäftigt waren, ihren Reichtum zu präsentieren. Ich sah in ihren Augen, dass normale Menschen wie ich Loser für sie sind.
Man braucht ein teures Auto und ein Luxusappartement, um dazuzugehören. Aber was braucht man noch?
Was macht uns eigentlich zu glücklichen Menschen? Geld kann es ja anscheinend nicht sein.
Jeder Mensch ist anders. In jedem steckt etwas Gutes und auch etwas Schlechtes. Vielen hilft der Glaube daran, dass es so etwas wie den Himmel und die Hölle gibt, um in der Spur zu bleiben. Werte sozusagen. Wenn wir Werte lernen, können wir auch lernen, uns selbst wertzuschätzen.
Wir können lernen, uns auf unsere innere Stimme zu berufen, wenn es um Entscheidungen geht.
Wenn wir diese Stimme in uns wahrnehmen lernen, lernen wir auch unsere Sehnsüchte kennen und können herausfinden, was wir eigentlich wirklich in unserem Leben tun wollen. Wir können anfangen, uns über die kleinen Dinge zu freuen. Und wenn dann vielleicht die großen Dinge folgen, erinnern wir uns an die Anfänge und dürfen Dankbarkeit empfinden. Vielleicht sogar unser Glück mit anderen teilen. Wir können jeden Job zu einem guten machen. Einfach, weil wir die passende Perspektive entwickeln. Das hat auch etwas mit Reichtum zu tun.
Und vielleicht können wir ein bisschen zurückgeben, um damit die zu unterstützen, die gar nichts haben.
www.lifecoach-4-you.de Madeleine Lang
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